Chronik - Obmänner

Ludwig Spitzer vor 1933

Rupert Nill 1936 - 1938

Heinrich Bacher 1939 - 1947

Anton Voithofer 1948 - 1954

Franz Haitzinger 1955 - 1956

Georg Nill 1956 - 1964

Rudolf Forster 1964 - 1994

Günter Blumthaler 1994 - 2005

Markus Ernst 2005 - 2011

Günter Blumthaler 2011 - 2013

Franz Böhler 2013 - 2016

Martin Lechthaler seit 2016

 

1956 - 1964

Georg Nill wurde in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit zum Obmann gewählt. Es galt, den Festakt für das 100-jährige Bestandsjubiläum und die damit verbundene Neuinstrumentierung vorzubereiten. Das Finden von Sponsoren für die Instrumente erforderte vollsten Einsatz. Erwähnenswert ist die Spende von S 7.000,- für eine neue B-Tuba, die von einer einzigen Person zur Verfügung gestellt wurde. Um das Vereinsleben finanzieren zu können, wurden im Zuge einer Werbefahrt ins Ausland 50 Liter Schnaps verkauft. Weitere Konzertreisen und Webefahrten folgten.

 

1964 - 1994

Rudolf Forster, ein hartnäckiger und für die Sache kämpfender Klarinettist und Schuhmachermeister begann sein Wirken. Da Konzerte auf dem Gemeindeplatz gespielt werden mussten, war ein Musikpavillon sein erstes Ziel. Zähe Verhandlungen und die Freigabe der Polizeigarage ermöglichten die Eröffnung des später nach Heinz Egger benannten Pavillons. Mit der Anschaffung eines Salzburger Anzugs konnte bei Beerdigungen ein einheitliches, festliches Erscheinungsbild der Trachtenmusikkapelle erreicht werden. Das 125jährige Bestandsjubiläum wurde zum Anlass genommen, um die Musikkapelle in einer neuen Tracht zu präsentieren. In Anlehnung an die original Pinzgauer Tracht entwarf der Obmannstellvertreter und Künstler Volker Lauth eine einzigartige, zeitlose Tracht, die bis in den heutigen Tag ein festliches Erscheinungsbild gewährleistet. Schneidermeister Kurt verwirklichte die Entwürfe durch handwerkliches Geschick und unermüdlichen Einsatz. Musikausflüge und Werbefahrten lockerten das Vereinsleben auf. Da der alte Probenraum aus allen Nähten platzte, war ein Musikheim mit Pavillon Rudi´s größter Traum. Grundstücke wurden vermessen, Finanzierungen ausgearbeitet und Sponsoren gesucht. Das Grundstück wurde unter Bgm. NR a. D. Kurt Maier von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Durch Holzspenden der Uttendorfer Bauern sowie unentgeltliche Arbeitsschichten von Firmen und von der Uttendorfer Bevölkerung war die Realisierung eines Vereinsheimes - eines der ersten dieser Art im Pinzgau - gesichert. Nachdem Baumeister Rudi Oppacher die Planung des Musikheimes abgeschlossen hatte, reiste Obmann Rudi mit dem Zug nach Salzburg, um beim Amt der Salzburger Landesregierung um finanzielle Unterstützung anzusuchen. - Und er blieb, bis er hatte was er wollte. Das Musikheim konnte gebaut werden. Trotz diverser Großprojekte wurde auf den Kauf von neuen Instrumenten nicht verzichtet. Der in die Jahre gekommene Salzburger Anzug wurde durch einen Neuen ersetzt, und ein Musizug wurde gebaut. Rudi war unermüdlich. Die Kameradschaft aller Musikerinnen und Musiker gaben ihm die Kraft, Übermenschliches zu leisten.

 

1994 - 2005

Günter Blumthaler übernahm im Alter von 25 Jahren die organisatorische Leitung der Trachtenmusikkapelle. Obwohl er auf eine sehr gute Infrastruktur zurückgreifen konnte, war es ihm wichtig, den neuen musikalischen Weg durch Erneuerungen in der Organisation zu begleiten. Es wurden Aufgabenbereiche und Ansprechpartner definiert. Die Aus- und Weiterbildung für Jung und Alt wurde garantiert und finanziert. Sponsoren für neue Instrumente und den laufenden Musikbetrieb unterstützen ihn finanziell in seiner Tätigkeit. Durch vermehrte Berichterstattung der Medien über Blasmusikveranstaltungen wollte er das Interesse an der Blasmusik neu beleben. Das 1. Salzburger Blasmusik Open Air wurde vorbereitet und abgewickelt. Ein weiterer Höhepunkt war das Frühjahrskonzert im Kraftwerk Uttendorf mit der CD Präsentation Ausschnitt 98. Um die Gemeinschaft zu stärken, wurden Probenwochenenden eingeführt, Musikfeste neu organisiert und Veranstaltungen wie "Musi wia z'Haus" ins Leben gerufen. Durch die Gründung des Jugendblasorchesters entstand eine enorme Bereitschaft der Uttendorfer Jugend zum aktiven musizieren.

 

2005 - 2011

Markus Ernst, ein junger Tubist ( 21 Jahre), begleitet die Musikkapelle mit einem neuen, jungen Team ins Jubiläumsjahr. Nicht ohne große Ziele. Das Musizieren in kleinen Gruppen erfordert Platz - das Musikheim wurde zu klein. Ein Um- und Zubau wurde organisatorisch und handwerklich in Angriff genommen. Das laufende Service der Instrumente stellt für ihn einen wesentlichen Schwerpunkt dar, da dadurch eine gute Ausstattung gewährleistet ist und die Instrumente länger eingesetzt werden können. Durch die Aufnahme der CD "Mosaik" wurde das 150jährige Jubiläumsjahr eingeleitet, das mit all seinen Facetten organisatorisch sehr viel Kraft erfordert.

 

2011 - 2013

Eine neue Epoche der Organisation hielt Einzug in der Musikkapelle. 4 Obmänner - Günter Blumthaler, Franz Böhler, Martin Lechthaler und Markus Ernst teilen sich die Aufgaben der organisatorischen Leitung.

 

2013 - 2016

Franz Böhler........

 

seit 2016 Martin Lechthaler